Der Weg Italiens zur Entente

Sidney Sonnino (1847–1922) war eine der zentralen politischen Figuren Italiens beim Eintritt in den Ersten Weltkrieg. Als Außenminister ab 1914 beendete er die von seinem Vorgänger Antonino di San Giuliano vertretene Neutralitätspolitik und führte
geheime Verhandlungen mit den Mächten der Entente. Mit dem Londoner Vertrag von 1915 sicherte er Italien weitreichende territoriale Zusagen und ebnete damit den Weg für den Kriegseintritt gegen Österreich-Ungarn. Sonnino verkörperte eine nüchterne, machtpolitisch orientierte Außenpolitik, die Italiens Großmachtambitionen in den Krieg führte.
Foto: Archiv Effekt!

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