Fazit
Fazit
Österreichs letzter Krieg der k.u.k. Armee, der insgesamt rund 1.200.000 Tote und 3.860.000 Verwundete, Gefangene und Vermisste forderte, hatte den Untergang einer traditionsreichen Armee zur Folge. Dennoch waren es gerade die Gräuel des Krieges, die sich größtenteils in positiver Weise auf die Entwicklung der Medizin und die Einführung medizintechnischer Erneuerungen auswirkten. Obwohl vieles in der Sanitätsversorgung aufgrund der Nachschubprobleme oder infolge lang andauernder Kampftätigkeiten improvisiert werden musste, bewerteten die Soldaten die Sanitätsversorgung durchwegs positiv.
Logistische Probleme wurden durch Einsatz und medizinisches Wissen wettgemacht. Zahlreiche kriegsbedingte Neuerungen oder Entwicklungen fanden auch nach dem Ende des Krieges weitreichende Verwendung.