Denkmünzen und Medaillen
Tiroler Denkmünze vom Jahre 1796
Gestiftet durch Kaiser Franz II. mit Hofdirectorial-Decret vom 17. November 1796
Die Denkmünze ist aus Silber und wurde in zwei verschiedenen Größen verliehen:
- Große silberne Denkmünze: Ø 40 mm
- Kleine silberne Denkmünze: Ø 35 mm
Beide Denkmünzen haben eine Henkelöse und wurden im Hauptmünzamt in Wien geprägt.
Der Medailleur ist Johann Nepomuk Wirt (auch Wirth oder Würth; 1750–1810).
Der Name der „Denkmünze“ variiert oft in der Literatur. Sie wird auch als Tiroler Erinnerungs- und Verdienstmedaille oder Tiroler Ehrenmedaille bezeichnet. Schon zeitgenössisch werden manchmal diese allgemeinen und teilweise irreführenden Bezeichnungen verwendet. Die Stiftung erfolgte tatsächlich als „Denkmünze“.
Gleich wie bei der damals existierenden Ehrenmedaille für Tapferkeit (ab 1809 Tapferkeitsmedaille) wurde diese Auszeichnung ausschließlich an Mannschaften und nicht an Offiziere verliehen.
Ausgezeichnet werden konnten nur Tiroler, die am Kampf zur Verteidigung ihrer Heimat teilgenommen und sich dabei besonders bewährt hatten. Einfach ausgedrückt: Es war eine zweiklassige Tapferkeitsmedaille für Tiroler Unteroffiziere und Mannschaften, die sich im Rahmen des Aufgebots zur Verteidigung der Heimat persönlich bewährten. Welche Stufe verliehen wurde, hing einzig von der Bedeutung der Waffentat ab. Die kleine Denkmünze war für eine mindere, die große Denkmünze für eine bedeutendere, tapfere Handlung bestimmt. Die Denkmünze war also keine Feldzugsmedaille, die jeder erhalten konnte.
Den Trägern der Denkmünze wurde für die Dauer der Dienstzeit ein Ehrensold aus der „landschäftlichen Defensions-Casse“ ausbezahlt. Für die kleine Denkmünze der halbe, für die große Denkmünze der ganze Betrag der Chargenlöhnung.
Unversorgte Witwen und Waisen verstorbener Träger dieser Auszeichnung konnten eine Rente erhalten. Ebenso erhielten verarmte Träger der Denkmünze finanzielle Unterstützung.
Sollte ein Träger später Offizier werden, durfte er die Denkmünze auch weiterhin tragen, auch der Ehrensold vom Tage der Verleihung wurde ihm ausbezahlt.
Bemerkenswerterweise konnte die Denkmünze auch einzelnen Schützenkompanien verliehen werden, wenn diese sich im Kampf besonders bewährten. In diesem Fall wurde die Denkmünze an einem Band an die Fahne geheftet. Gleich wie bei der Ehrenmedaille für Tapferkeit (der späteren Tapferkeitsmedaille) wurde die Denkmünze bei einer gerichtlichen Verurteilung aberkannt.
Auch das Verkaufen oder Verspielen war verboten und zog die Aberkennung nach sich.[1]
[1] Statuten zur Tyroler Denkmünze 1796, o. O. 1797 (Bibliothek des Heeresgeschichtlichen Museums, Signatur I 34.740).
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Avers:
- Profilbüste von Kaiser Franz II. von rechts mit Lorbeerkranz
- Umschrift: „FRANCISCUS II. D.G.R. IMP. S. A. H. B. R. COMES TIROLIS (Franz II. von Gottes Gnaden Römischer Kaiser, Apostolischer Ungarischer und Böhmischer König, Graf von Tirol)
- Signatur unter der Büste des Medailleurs: „I.N. Wirt F.“
Revers:
- Zentrum: Fünfzeilige Schrift „PRO FIDE / PRINCIPE / ET PATRIA / FORTITER / PUGNANTI“ (Dem für Glauben, den Fürsten, und das Vaterland tapfer Kämpfenden), umgeben von einem Lorbeerkranz
- Umschrift: „TIROLIS AB HOSTE GALLO UNIQUE PETITA“ (Den vom französischen Feind von allen Seiten überfallenen Tirolern)
- Darunter Römische Jahreszahl: „MDCCXCVI“ (1796)
Band:
- 40 mm breit, grün-weiß-rot-weiß-grün, wobei der mittlere rote Streifen beidseitig schwarz eingesäumt ist
- Ident mit dem Band der späteren Denkmünze für die Tiroler Landesverteidiger vom Jahre 1859
(gestiftet 1909)
Tiroler Denkmünze vom Jahre 1797
Gestiftet durch Kaiser Franz II. mit Hand-Billets, 26. April 1797
Die Medaille wurde in drei verschiedenen Ausführungen verliehen:
- Große Goldene Denkmünze: Ø 39 mm
- Kleine Goldene Denkmünze: Ø 35 mm
- Silberne Denkmünze: Ø 39 mm
Alle Denkmünzen haben eine Henkelöse und wurden im Hauptmünzamt in Wien geprägt. Der Medailleur ist Johann Nepomuk Wirt (auch Wirth oder Würth; 1750–1810). Diese Denkmünze ist die erste österreichische Auszeichnung mit einer deutschen Inschrift auf beiden Seiten der Prägung.
Im Unterschied zur Denkmünze von 1796 waren die Verleihungen erweitert worden.
Die beiden goldenen wurden nur an Offiziere, die silberne weiterhin an Unteroffiziere und Mannschaften verliehen.
Unverändert blieben jedoch die Voraussetzungen für eine Verleihung. Nur Angehörige des Tiroler Aufgebots, die sich durch persönliche Tapferkeit bei den Kämpfen gegen die Franzosen bewährt hatten, konnten damit ausgezeichnet werden. Auch an Offiziere des Heeres konnte die goldene Denkmünze verliehen werden.[1]
[1] Unterricht zur Erlangung der Denkmünzen, Geldgeschenke und Ehrenmedaillen für die in das Feld gezogenen und durch tapfere Handlungen sich ausgezeichneten Tyroler Landesvertheidiger, hrsg. von der Tyrolischen Landschaft, Innsbruck, 12. Mai 1797 (Bibliothek des Heeresgeschichtlichen Museums, Signatur I 34.740).
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Avers:
- Büste von Kaiser Franz II. von rechts mit Lorbeerkranz
- Umschrift: „FRANZ II. R.K. ERZH. ZU OEST. GEF. GRAF VON TIROL“ („Franz II., Römischer Kaiser, Erzherzog von Österreich, gefürsteter Graf von Tirol“)
- Signatur unter der Büste des Medailleurs: „I.N. Wirt F.“
Revers:
- Sechszeilige Schrift im Lorbeerkranz: „DEN / TAPFEREN / VERTHEIDIGERN / DES / VATERLANDES / MDCCXCVII“
Band:
- 40 mm breit, gelb, Streifen: 3 x schwarz (6 mm breit, etwa 8 mm auseinander, 1–2 mm gelb gerändert)
Silberne Tiroler Huldigungsmedaille
Gestiftet durch Kaiser Ferdinand I. am 12. August 1838
Ausführung:
- Silber Ø 28 mm
Sie hat eine dreiblättrige Henkelöse mit einem Ring und wurde im Hauptmünzamt in Wien geprägt. Der Medailleur ist Josef Daniel Böhm (1794–1865).
Die Medaille erhielten jene, die an der feierlichen Erbhuldigung von Kaiser Ferdinand I. am 12. August 1838 teilnahmen.[1] Leider sind dem Autor keine näheren Angaben zu dieser Auszeichnung bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass die Auszeichnung im Gegensatz zu den militärischen Denkmünzen als eine zivile Medaille gestiftet wurde.
Aufgrund der dürftigen Informationen zu dieser seltenen Auszeichnung, konnte auch deren genauer Name nicht geklärt werde: „Erinnerungsmedaille an die Huldigung in Tirol 1838“ oder „Huldigungsmedaille“ – beides findet sich in der zeitgenössischen Literatur.
[1] Von Heyden, Hermann: Ehrenzeichen der erloschenen und blühenden Staaten Deutschlands und Österreich-Ungarns, Meiningen 1897, Seite 241.
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Avers:
- Büste von Kaiser Ferdinand I. von links mit Lorbeerkranz
- Darunter Signatur des Medailleurs „I.D. Boehm F:“
- Umschrift: „FERDINAND KAISER VON OESTERREICH“
Revers:
- Fünfzeilige Schrift: „ANDENKEN / AN DIE / HULDIGUNG / 12. August / 1838“, umgeben von einem Kranz aus Eichenblättern
Band:
- 38 mm breit, weiß-grün gestreift
Denkmünze für die Tiroler Landesverteidiger 1848
Gestiftet durch Kaiser Franz Joseph I. am 21. Dezember 1848, die Statuten wurden am 10. Jänner 1849 ausgegeben
Ausführung: Silber Ø 31 mm
In unterschiedlichen zeitgenössischen Quellen und in der Literatur findet sich auch die Bezeichnung „Denkmünze an die Tiroler Landesverteidigung 1848“. Sie hat eine Henkelöse und wurde im Hauptmünzamt in Wien geprägt. Der Medailleur ist Konrad Lange (1806–1856).
Verliehen wurde die Denkmünze an jene Tiroler Landesbürger, die im Jahre 1848 zum Schutz der bedrohten Tiroler Grenzen ausrückten.
Von dieser Auszeichnung sind großformatig gedruckte Urkunden in deutscher Sprache bekannt, die als Überschrift das Wort „Zeugnis“ tragen und von den einzelnen Kompanien ausgestellt wurden. Interessanterweise wird darin die Auszeichnung als „Silberne Dankmedaille“ bezeichnet.
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Avers:
- Büste von Kaiser Franz Joseph I. von links mit Lorbeerkranz
- Darunter die Signatur des Medailleurs: „K. Lange“
- Umschrift: „FRANZ JOSEPH I. KAISER VON OESTERREICH“
Revers:
- Fünfzeilige Schrift: „DEM / TIROLER / LANDES / VERTHEIDIGER / 1848“, umgeben von einem Rautenkranz
- Umschrift: „MIT GOTT FÜR KAISER UND VATERLAND“
Band:
- 40 mm breit, weiß-grün gespalten
- Ursprünglich mit einem länglichen Durchziehband ausgegeben
- Medaille wurde später am dreieckig gefalteten Band getragen
Denkmünze für die Tiroler Landesverteidiger 1866
Gestiftet durch Kaiser Franz Joseph I. mit allerhöchstem Handschreiben vom 17. September 1866
Ausführung: Silber Ø 31 mm
In unterschiedlichen zeitgenössischen Quellen und in der Literatur findet sich auch die Bezeichnung „Denkmünze an die Tiroler Landesverteidigung 1866“. Sie hat eine Kugelöse mit Ring und wurde im Hauptmünzamt in Wien geprägt.
Der Medailleur ist Josef Tautenhayn, der Ältere (1837–1911). Verliehen wurde diese Medaille an Tiroler Bürger, Angehörige der Landesschützen und des Landsturms sowie Angehörige der Landesverteidigungsoberbehörde und Soldaten, die während des Krieges mit Italien die Landesgrenzen von Tirol verteidigt haben.
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Avers:
- Büste von Kaiser Franz Joseph I. von rechts mit Lorbeerkranz
- Darunter die Signatur des Medailleurs: „TAUTENHAYN“
- Umschrift: „FRANZ JOSEPH I. KAISER VON OESTERREICH“
Revers:
- Fünfzeilige Schrift: „MEINEM / TREUEN VOLKE / VON / TIROL / 1866“, umgeben von einem Kranz aus Lorbeer- und Eichenblättern
Band:
- 40 mm breit, dreieckig gefaltet, weiß-rot gespalten
Denkmünze für die Tiroler Landesverteidiger vom Jahre 1859
Gestiftet durch Kaiser Franz Joseph I. mit allerhöchster Entschließung vom 4. November 1908
Ausführung: Silber Ø 32 mm
In unterschiedlichen zeitgenössischen Quellen und in der Literatur findet sich auch die Bezeichnung „Denkmünze an die Tiroler Landesverteidigung 1859“.
Die Medaille erhielten einige wenige Personen am 29. August 1909, dem Tag der Landes-Jahrhundertfeier in Innsbruck. Schon in den Wochen davor gab man die Medaille an den Großteil der Anspruchsberechtigten aus, die sie aber erst ab dem 29. August tragen durften.
Diese Denkmünze wurde mit einer Verleihungsurkunde, ausgestellt von der k.k. Landesverteidigungs-Oberbehörde für Tirol und Vorarlberg, übergeben. Die Urkunde gab es in zwei verschiedenen Ausführungen: eine in deutscher und eine in italienischer Sprache.
Die Medaille hat eine Ringöse mit Ring und wurde im Hauptmünzamt in Wien geprägt. Eine amtliche Silberpunze befindet sich am Rand der Medaille – ein Kreis mit dem Buchstaben „A“. Insgesamt sind 2.500 Stück dieser Medaille geprägt, aber nur 597 Stück verliehen worden. Dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum überließ man 100 Stück für spätere Verleihungen und Abgaben an Museen sowie für den Erwerb von Zweitstücken. Die restlichen Medaillen wurden dem Hauptmünzamt zurückgestellt und dort eingeschmolzen.[1]
Der Medailleur der Vorderseite ist Richard Placht (1880–1962), jener der Rückseite Josef Prinz (1876–1960).
Anspruchsberechtigt waren alle Personen, die in der Zeit vom 17. Mai bis 12. Juli 1859 in einem der in Tirol und Vorarlberg aktivierten Landesschützenkörper eingetragen waren oder demselben vom Stande des Heeres zur Dienstleistung überwiesen wurden.
[1] Stolzer, Johann/Steeb, Christian (Hrsg.): Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Österreichische Gesellschaft für Ordenskunde, Graz 1996, S. 253.
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Avers:
- Büste von Kaiser Franz Joseph I. von rechts mit Lorbeerkranz
- Darunter die Signatur des Medailleurs: „R. Placht“
- Umschrift: „FRANC. IOS. I. D. G. IMP. AUSTR. REX BOH. ETC. ET AP. REX HUNG.“ (Franz Joseph I. von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich und König von Böhmen und so fort Apostolischer König von Ungarn)
Revers:
- Zweizeilig übereinander die beiden Jahreszahlen „1859 / 1909“, umgeben von einem Lorbeer- und Eichblattzweig
- Am unteren Rand Signatur des Medailleurs: „J. Prinz“
Band:
- 40 mm breit, dreieckig gefaltet, grün-weiß-rot-weiß-grün
- Mittlerer roter Streifen beidseitig schwarz eingesäumt
- Ident mit dem Band der Denkmünze von 1796
Tiroler Landesdenkmünze 1914–1918
Gestiftet durch den Tiroler Landtag mit Landesgesetz vom 7. Februar 1928, verlautbart mit Landesgesetzblatt Nr. 28 von 1928
Ausführung: Bronze Ø 34 mm
Die Medaille hat eine Walzenöse mit Ring und wurde im Hauptmünzamt in Wien geprägt. Spätere Prägungen, möglicherweise auch von einer anderen Prägeanstalt, haben eine Ringöse mit Ring. Diese späteren Prägungen sind entweder goldfarben oder, eher seltener, aus einer Zinklegierung. Der Medailleur ist Josef Tautenhayn, der Jüngere (1868–1962).
Anspruchsberechtigt waren alle Teilnehmer des Ersten Weltkriegs, welche vor dem 1. November 1918 in einer Gemeinde Tirols heimatberechtigt waren, und auch andere Personen, die in den Kriegsjahren 1915 bis 1918 zur Verteidigung des Landes Tirols Kriegsdienst geleistet hatten. Die Medaille konnte auch an Soldaten der seinerzeit verbündeten Armeen verliehen werden. In wenigen Fällen wurden auch Verleihungen an Frauen durchgeführt. Vor der Verleihung musste man jedoch eine Gebühr von 2 Schilling bezahlen. Daraus wurden die Gestehungskosten der Medaille beglichen, ein Überschuss sowie weitere freiwillige Spenden dem Landes-Kriegsopferfonds überwiesen.
Die ersten Verleihungen fanden am 31. Oktober 1928 statt. Über die Verleihung wurde eine Urkunde ausgestellt. Bei den ersten Verleihungen war dieses Datum gedruckt, später dann händisch eingetragen. Da es sich um eine Landesauszeichnung handelte, unterschrieb diese auch der Landeshauptmann. Interessanterweise wurde die Auszeichnung auch nach dem Anschluss von 1938 durch den NS-Gauleiter weiterverliehen. Dies ist bemerkenswert, da es tatsächlich die einzige österreichische Auszeichnung war, die auch im Dritten Reich weiterhin und unverändert existierte. Einzig der auf der Urkunde befindliche Tiroler Adler wurde ab etwa 1940 durch den deutschen Reichsadler ersetzt. Aufgrund der verschiedenen politischen Systeme und beteiligten Personen gibt es Urkunden mit unterschiedlichen Unterschriften.[1]
Landeshauptmänner des Bundeslandes Tirol:
- Franz Stumpf: 7. Juni 1921 – 28. Februar 1935
- Josef Schumacher: 21. März 1935 – 12. März 1938
Reichsstatthalter und Gauleiter des Reichsgaues Tirol-Vorarlberg:
- Edmund Christoph: 13. März – 24. Mai 1938 (kommissarischer Landeshauptmann)
- Franz Hofer: 24. Mai 1938 – 3. Mai 1945 (seit 1938 Gauleiter und ab 1940 auch Reichsstatthalter)
[1] Zur Medaille und den detaillierten Angabe der Urkunden siehe: Pichler, Markus: Für die Verteidiger Tirols: Die Landesdenkmünze 1914–1918, in: Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Ordenskunde, Nr. 140, November 2025, S. 1–9.
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at
Avers:
- Tiroler Adler mit Ehrenkranz
- Am Rand: perlenartige Randlinie
Revers:
- Siebenzeilige Schrift im Eichenkranz: „DAS / LAND TIROL / DEN / VERTEIDIGERN / DES / VATERLANDES / 1914 – 1918“
- Darunter die Signatur des Medailleurs: „J.T.“
Band:
- 40 mm breit, dreieckig vernäht, weiß
- Mittelstreifen: 15 mm breit, rot
- Seitenstreifen: 1 mm breit, grün, 2 mm vom Rand entfernt
Bestand Peter Steiner / Wien
Foto: Wolfgang Stecher/grapple.at