Autoren
Peter Disertori:
geboren 1950 in Trient, mit klassischen Studien in Bozen und Mailand. 2007 Veröffentlichung des Romans „Dolomiti di piombo – Gli anni neri del terrorismo in Alto Adige“. 2022 wurde dieser Roman unter dem Titel „Anschlag auf Bozen“ (Der Roman zum letzten bewaffneten Widerstand der 1960er-Jahre in Südtirol) vom Verlag Effekt! GmbH, Neumarkt, auf Deutsch publiziert. 2017 wurden die zwei Essays „I segreti di Qumran“ und „Religioni contro“ veröffentlicht.
Eva Klotz:
Jahrgang 1951; Dr. phil., Studium der Geschichte, Volkskunde und Philosophie an der Universität Innsbruck, 31 Jahre Abgeordnete zum Südtiroler Landtag. Schwerpunkte des politischen Einsatzes: Selbstbestimmungsrecht der Völker und dessen Ausübung in Südtirol, Wiedervereinigung Tirols, Erhalt und Pflege der deutschen Sprache und Kultur in Südtirol. Autorin der Biographien: „Georg Klotz – Freiheitskämpfer für die Einheit Tirols“ und „Rosa Pöll – Die Frau des Freiheitskämpfers“, beide erschienen im Effekt!-Verlag.
Reinhard Olt:
Jahrgang 1952; Prof. Dr. phil. Dr. h.c.; Studium der Germanistik, Volkskunde, (osteuropäischen) Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik in Mainz und Gießen; 27 Jahre Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)“, davon 18 Jahre Korrespondent in Wien; daneben Lehrtätigkeit in Gießen, Frankfurt, Innsbruck, Krems, Graz; Gastdozent an der Andrássy-Gyula-deutschsprachige Universität sowie Gastprofessor an der Eötvös Loránd-Universität (ELTE) in Budapest; mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen, Näheres unter http://www.clio-online.de/forscherinnen=5759
Othmar Parteli:
Jahrgang 1950, Studium der Geschichte und der Germanistik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Promotion zum Dr. phil. im Dezember 1974. Privatreferent von Landesrat Prof. Dr. Anton Zelger von 1975 bis 1981, Leiter des Amtes für Deutsche Kultur in der Südtiroler Landesregierung von 1981 bis 2004 und Leiter der Abteilung Landesmuseen in der Südtiroler Landesregierung von 2004 bis 2012. Verfasser mehrerer Abhandlungen zu geschichtlichen Themen Tirols, darunter des Bandes 4/I der „Geschichte des Landes Tirol“ (Bozen-Innsbruck-Wien 1988). Derzeit stellvertretender Vorsitzender des Südtiroler Kulturinstitutes und Vorsitzender des Kanonikus-Michael-Gamper-Werkes mit Sitz in Bozen.
Thomas Pomarolli:
Jahrgang 1971; Studium der Geschichtswissenschaften (Laurea in Scienze Storiche) an den Universitäten Trient und Bremen; Diplomarbeit zur Revolution 1848 im historischen Tirol; seit 2009 Geschäftsleitung und -abwicklung der Firma „DP-art“ Kunstservice. Arthandling und Objektmontagen im Andreas Hofer-Museum Passeier, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck, Schloß Ambras Innsbruck und zahlreiche weitere Projekte im deutschen Sprachraum und International. Oberleutnant der Schützenkompanie Dr. Josef Noldin Salurn.
Gianluca Previdi:
Jahrgang 1966, ist ein Offizier der italienischen Luftwaffe im Ruhestand. Über einen längeren Zeitraum war er als Vertragsdozent an einem Ausbildungszentrum der Region Lombardei tätig. Als ehemaliges Mitglied der Italienischen Gesellschaft für Militärgeschichte hat er zahlreiche historische Projekte verfolgt und seine Forschungen insbesondere auf die Geschichte italienischsprachiger Einheiten innerhalb des österreichischen Heeres zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert ausgerichtet – ein Thema, dem er mehrere Beiträge und Vorträge gewidmet hat. Zu seinen Werken zählen insbesondere die Monografien „Abbiam fatto il nostro dovere“, in der die Geschichte der Mantuaner im kaiserlich-königlichen Heer nachgezeichnet wird, sowie „Ai nostri coraggiosi guerrieri“, in der die dramatischen Ereignisse eines kaiserlichen Regiments mit venetischer Rekrutierung zwischen dem Schleswig-Holsteinischen Krieg von 1864 und dem Österreichisch-Preußischen Krieg von 1866 geschildert werden.
Hubert Speckner:
Jahrgang 1958; Mag. Dr. phil.; Hofrat; Oberst des höheren militärfachlichen Dienstes; Studium der Zeitgeschichte und Germanistik an den Universitäten Innsbruck, Wien und Graz; Militärhistoriker des Österreichischen Bundesheeres als Hauptlehroffizier und Forscher an der Landesverteidigungsakademie in Wien; weiters Lehrtätigkeit an der Universität Wien, der Donau-Universität Krems und an der Theresianischen Militärakademie Wiener Neustadt; seit 2023 im Ruhestand. Publikationen zur Südtirol-Problematik in den 1960er-Jahren, zu den Einsätzen des Österreichischen Bundesheeres, zur Kriegsgefangenschaft im Zweiten Weltkrieg und zum militärischen Kulturgüterschutz; Kurator der Ausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“ im „Haus der Tiroler Geschichte“/Bozen.