Persönliche Erinnerungen an Bozen in den 1950er- und 1960er-Jahren

Für die deutschsprachigen Familien in Bozen war die Weihnachtszeit die innigste Zeit des Jahres – mit Advent, Nikolaus und dem Christkind am Heiligen Abend. Im neuen, italienisch geprägten Bozen hingegen war der Zauber fremd: Dort brachte „Babbo Natale“ oder die „Befana“ die Gaben. Zwei Weihnachtstraditionen begegneten sich – und blickten einander staunend an, wie aus zwei verschiedenen Welten.
Quelle: Il Balilla, faschistische Kinderzeitschrift aus den 1930er-Jahren

Verbotene Gedenkfeier in Bozen: Zum Abschluss des Andreas-Hofer-Gedenkjahres im Jahre 1960 untersagte der Regierungskommissar alle öffentlichen Versammlungen. Dennoch versammelten sich Hunderte Gläubige nach dem Gottesdienst am Peter-Mayr-Denkmal, um still einen Kranz niederzulegen und „Zu Mantua in Banden“ zu singen. Kurz darauf griff die „Celere“-Einheit mit Gummiknüppeln ein – ein brutaler Polizeieinsatz gegen eine friedliche Gedenkversammlung.
Quelle: Südtirol in Wort und Bild

Verbotene Gedenkfeier in Bozen: Zum Abschluss des Andreas-Hofer-Gedenkjahres im Jahre 1960 untersagte der Regierungskommissar alle öffentlichen Versammlungen. Dennoch versammelten sich Hunderte Gläubige nach dem Gottesdienst am Peter-Mayr-Denkmal, um still einen Kranz niederzulegen und „Zu Mantua in Banden“ zu singen. Kurz darauf griff die „Celere“-Einheit mit Gummiknüppeln ein – ein brutaler Polizeieinsatz gegen eine friedliche Gedenkversammlung.
Quelle: Südtirol in Wort und Bild

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