Das Bataillon Bezau im Rayon III

Sperrgürtel Lardaro im Chiesetal
Foto: Sammlung Werner Beer / Bezau

Verbindungsgang Mazzon-Monte Cadria
Foto: Sammlung Werner Beer / Bezau

Teilweise wurden die Standschützen als Infanteriebesatzung den Sperrwerken zugeteilt, andere wieder mussten die Stützpunkte und Feldwachen in den unwirtlichen Bergen Judikariens besetzen. Diese Dienste, meistens in Gruppen- oder Zugstärke ausgeführt und auf eine große geografische Fläche verteilt, unterstanden einem ständigen zeitlichen Wechsel. Für die auf solche Feldwachen und Stützpunkte im Gebirge abgestellte Mannschaft, oftmals wochenlang von ihren Einheiten getrennt, war dies ein anstrengender Dienst. Es herrschte Tag und Nacht Alarmbereitschaft und der Kleinkrieg der Patrouillen war nervenaufreibend. Da die eigene zur gegnerischen Frontlinie nicht immer unmittelbar in nächster Nähe verlief, waren ständig Erkundungen durchzuführen. Es musste verhindert werden, dass sich feindliche Truppen im Niemandsland festsetzten und dadurch eigene Stellungen gefährdeten.

Beerdigung der letzten beiden Lawinenopfer im Frühjahr 1916

Das Jahr 1915 hatte den sechs Vorarlberger Standschützeneinheiten folgende Verluste an der Front und in der Heimat gebracht:

Gefallen oder Tod durch Verwundung oder Krankheit: 25 Mann

In Gefangenschaft geraten: 2 Mann

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