Das Kriegsjahr 1916

Oberleutnant Handl (links) mit Offizieren des Abschnittskommandos und der Standschützenkompanie Dornbirn

Die Detzstellung, links am Plateau der Fürstkopf, anschließend der Sasso di Costabella
Foto: Stadtarchiv Dornbirn, Fotosammlung Franz Beer

Zwei Tage vor dem Fall der Detzstellung erfolgt ein Besuch des Bataillonskommandos. Stehend rechts außen Major Max Wehinger, mittig Hauptmann Ernst Rhomberg, links außen Oberleutnant Löwy.

Die Kompanie Rankweil bei der Festung Dossaccio

Im Hintergrund der Cauriol, vorne Standschützenstellung auf Litegosa

Die Kämpfe in den Fleimstaler Alpen nahmen ebenfalls an Heftigkeit zu. Den Italienern gelang es durch Unterstützung ihrer Artillerie beidseits des Rollepasses vorzudringen und beherrschende Höhen wie den Castellazzo, die Cavallazza und den Colbricon zu erobern. Am 23. August begannen die Kämpfe um den Cauriol. Die Hauptlast der Kämpfe um den Cauriol wurde von Soldaten der regulären Streitkräfte ausgefochten. Zwar gelang es den Italienern, den strategisch wichtigen Gipfel zu erobern, konnten die österreichischen Verteidiger aber nicht von den angrenzenden beherrschenden Höhen vertreiben. Die Kämpfe wurden mit äußerster Heftigkeit geführt, so hatte alleine das bosnisch-herzegowinische Feldjägerbataillon Nr. 3 innerhalb weniger Tage insgesamt 414 Soldaten an Verlusten zu beklagen. Die Feldkircher Standschützen waren teilweise in diese Einsätze eingebunden, blieben aber von größeren Verlusten verschont.

Blick in das verschneite Fanestal

Die Grabstätte der verunglückten Standschützen des Bataillons Bregenz (Gemeindearchiv Wolfurt)

Kampfgebiet Monte Civaron

Die Maschinengewehrabteilung der Bezauer Standschützen auf Monte Cadria
Foto: Sammlung Werner Beer / Bezau

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