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Vorarlbergs Standschützen im Ersten Weltkrieg

Peter Tschernegg und Sigi Schwärzler

Wenige Tage nach der Kriegserklärung Öster­reichs an Serbien am 28. Juli 1914 erfolgte im August die erste militärische Sichtung der Standschützen. Alle Schießstände wurden aufgefordert, ihre verbliebenen Mitglieder, die weder der Heeresreserve, der Landwehr noch dem Landsturm angehörten, an das Landes-Oberstschützenmeisteramt zu melden. Gleichzeitig war auch die militärische Führungsstruktur der einzelnen „Schießstandgesellschaften“ bekanntzugeben.  Ab Mitte August wurden die Schießstände vom Landeshauptmann oder stellvertretend von den jeweiligen Bezirkshauptmännern unter militärischer Begleitung aufgesucht. Dort wurde den anwesenden Standschützen das Kriegsrecht zur Kenntnis gebracht und gleichzeitig erfolgte die Vereidigung der dort anwesenden Schützen.

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